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Die 2. Generation, dass sind wir: Renate, Baujahr 1956, Angelika, Baujahr 1958 und Klaus-Dieter, Baujahr 1961 Als nach einem Jahr als E-Jugend-Fußballer für Klaus-Dieter die Möglichkeit bestand, in der neuen Bambi-Klasse Radrennen zu fahren, war es um uns geschehen! Papa fuhr nach Frankfurt, holte eine Rennmaschine, eine kleine Gitane, mit der K.-D. 1970 sein erstes Radrennen für den „RC 07 Wies-baden" in Fraulautern fuhr. Im folgenden Jahr als B-Schüler fingen seine Erfolge an. Hessenmeister auf Bahn und Straße und viele andere kleine und große Erfolge machten uns stolz. Renate und Ange-lika trainierten inzwischen auch schon fleißig, obwohl die Radrennen für die weibliche Jugend von den ewig Gestrigen noch nicht so gern gesehen wurden. K.-D. war inzwischen A-Schüler und auch sehr erfolgreich. Die beiden Mädchen hatten inzwischen auch schon ihre ersten Rennerfolge für den „RC 07 Wiesbaden" zu verzeichnen und somit wurde es immer schwieriger für den Papa, dass Training und die Rennen zu koordinieren. Zum Entspannen gab es Papa`s Raststätte: Die „Ponta Rosa"! Anmerkung von K.-D.: „Nicht zu ver-gessen, dass du dich mit dem Moped hinter den Sträuchern versteckt hattest (Bauernhof-Runde, letz-ter Hügel, oben, rechte Seite), um uns beim Training beobachten zu können". Die vier Jahre in den Jugendklassen, zwei Jahre B-Jugend und zwei Jahre A-Jugend verliefen für K.-D. mit wechselnden Erfolgen. Hessenmeister im Querfeldein-Rennen, Erfolg in der 4-er Mannschaft Straße, Bahn und viele Querfeldein-Rennen in Luxemburg. Angelika hatte inzwischen trotz guter Erfolge (in der Mädchenklasse 3. Platz im Deutschen Mädchen-bestenwettbewerb in Hatzenbühl) das Handtuch geworfen. Bei Renate sah es anders aus. Nach sehr guten Jahren in den Jugendklassen wie z.B. 1973 3. Platz in dem Deutschen Jugendbestenwettbewerb in Gerden wurde sie 1974 mit Sondergenehmigung in der Damenklasse startend Deutsche Vizemeisterin auf der Straße in Hildesheim. Im darauffolgendem Jahr wechselte die gesamte Familie, da der Papa den Zusammenschluss vom „RC 07 Wiesbaden" und „RSK Sturmvogel" zur „RSG Wiesbaden" nicht für gut befand, zu dem „RV Henninger Sossenheim". K.-D., mittlerweile in der Amateurklasse startend, fuhr sich bereits im ersten Jahr in die A-Klasse hinein. Maßgebenden Erfolg daran hatte Volker Sprenger, der ältere Bruder von Udo Sprenger, dem heutigen Vizepräsidenten des Bund Deutscher Radfahrer.. Nachdem nun Angelika geheiratet hatte (sie hieß jetzt Schwärzel), folgte ihr bald darauf auch Renate. Sie heiratete Erich, auch einen Radsportler und hieß nun „Fischer". K.-D. mittlerweile nun bei der Bundeswehr, fuhr trotz mehreren Operationen im Kniebereich weiter auch in der Hessenauswahl seine Rennen. In den Neunzigern machte er u.a. seine Trainerscheine und gründete den „RSC Bad Schwalbach, in dem er auch einige Jahre als 1. Vorsitzender fungierte. Unter seiner Initiative und Leitung wurde in Bad Schwalbach am 21. September 1997 die Deutschen Berg-meisterschaften der Elite (Dt. Bergmeister: Jens Zemke), Junioren, Juniorinnen und Frauen auf dem alten Schmidtberg-Kurs ausgetragen. Als er 1994/95 aus gesundheitlichen Gründen keine Rennen mehr fahren konnte, blieb auch er dem Radsport u.a. als Rundfahrt-Mechaniker für viele Teams erhalten. Zudem hatte er auch das Glück, sein Hobby in sein berufliches Leben einfließen lassen zu können, da er bei der SparkassenVersicherung in der für das Sponsoring zuständigen Abteilung beschäftigt ist. Auch betreibt er zusätzlich als zweites Standbein ein eigenes Gewerbe im Fahrradhandel mit Reparatur- und Zubehörservice. Zusätzlich wer-den von ihm handgefertigte Uhren aus Fahrradteilen gebaut. (email: klaus-dieter-schabbel@t-online.de). Er lebt in Wiesbaden-Schierstein. |