|
Die 3. Generation, das sind: Heiko Schwärzel,
Baujahr 1979, Silke Schwärzel, Baujahr 1981 (Kinder von Tochter Angelika); Heiko fing, genau wie sein Onkel Klaus-Dieter, mit Fußball an. Nach einem Jahr sattelte auch er zum Straßenradrennsport um. Nach den üblichen Anfangsschwierigkeiten brachte er es in den Schülerklassen B und dann A zu beachtlichen Erfolgen. Zwischenzeitlich hatte auch seine Schwester Silke mit dem Training begonnen und auch ihre ersten Jedermann-Rennen absolviert. In dieser Zeit hatte es nun auch den Karsten, inzwischen 6 Jahre alt, keine Ruh` mehr gelassen. Er wollte unbedingt, wie auch schon seine Mutter Renate und sein Vater Erich, Radrennen fahren. Obwohl Familie Fischer mittlerweile im dicksten Hunsrück wohnten, blieb dieser Wunsch Opa und Oma nicht verborgen und der Gedanke, dass dort neue radsportbegeisterte Enkelkinder heranwachsen, war mehr als erfreulich, da Silke doch keinen Narren am Radsport gefressen hatte und Heiko aus gesundheitlichen Gründen das Fahrrad auch in die Ecke stellen musste. Zu diesem Zeitpunkt
war der Onkel K.-D. noch voll aktiv und hieß ein gutes Vorbild für Karsten
und Sabine zu sein. Sabine hatte sich über die Bambi-Rennen bis hin zu den weiblichen Schülerklassen mit noch größeren Erfolgen als ihr Bruder etabliert. 1999 wurde sie, nachdem sie die Kids-Tour in Berlin gewann, in Queidersbach „Deutsche Vizemeisterin Straße". Im Jahr 2000 wurde sie, nach etlichen kleineren gewonnenen Rennen „Deutsche Schülermeisterin" in Unna. Viele ihrer Erfolge verdankte sie auch den gemeinsamen Trainingseinheiten ihres Bruders Karsten. Das Jahr 2001 war für Karsten ein sehr Schmerzhaftes. Viele schwere Stürze brachten ihn um den Lohn seines Trainingsfleißes. Für Sabine dagegen war es wieder ein sehr erfolgreiches Jahr. Nach dem 3. Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Queidersbach und dem 3. Platz beim 4-Etappenrennen in Waltershausen wurde sie in der BDR-Rangliste am Jahresende nur von der ein Jahr älteren Bianca Knöpfle auf Platz 2 als Jahrgangsbeste verdrängt. Im Jahr 2002 fährt Karsten das zweite Jahr in der Juniorenklasse (er wird 18 Jahre alt) und Sabine das zweite Jahr in der weiblichen Jugend (sie wird 16 Jahre alt). Die Uhr hat sich weitergedreht und das Jahr 2002 ist nun auch mit all seinen radsportlichen Höhen und auch vielleicht kleinen Tiefen zu Ende gegangen. Karsten hat einige Junioren-Bundesligarennen und Landes-Rundfahrten bestritten und eine prima zweite Junioren-Saison hingelegt. Alle Ergebnisse und Kommentare der Saison 2002 In 2003 fährt Karsten das erstes Jahr U23 für die Radlerfreunde Homburg im Saarland. Für Sabine war
das Jahr 2002 eine glanzvolle Saison. Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft
der weiblichen Jugend, dem Gesamtsieg der BDR-Sichtungsrennen und Platz
1 in der BDR-Rangliste 2002. Insgesamt konnte sie 18 Rennen gewinnen sowie
weitere schöne Erfolge erzielen. Alle Ergebnisse
und Kommentare der Saison 2002 Sabine wurde im ersten
Jahr bei den Juniorinnen Deutsche Vizemeisterin im Zeitfahren (hinter
Bianca Knöpfle) und auch Deutsche Vizemeisterin im Straßenfahren
(hinter Christine Heiny). Mit dem dritten Deutschen Vizetitel im Bergfahren
hinter Lisa Brandau sicherte sich Sabine mit nicht weniger als zwei Bundesligasiegen
und fünf 2.ten Plätzen den Gesamtsieg der Fiat Radbundesliga
2003. In der Bundesliga-Mannschaftswertung trug sie mit ihren Erfolgen
nicht unerheblich zum Gesamtsieg der Bundesliga-Mannschaftswertung ihres
Teams Equipe Hamburg-Mannheimer bei. Ihre konstante und außergewöhnliche
Leistung überzeugte auch die Verantwortlichen des Bund Deutscher
Radfahrer. Mit der Nominierung zu den Radweltmeisterschaften in Hamilton/Kanada
hat sich Sabine einen weiteren Höhepunkt in ihrer Karriere erarbeitet.
Sie vertrat die deutschen Farben sowohl im Einzelzeitfahren wie auch im
Einer-Straßenfahren. Für Karsten war das erste Jahr U-23 durchwachsen. Der Sprung von den Junioren zur Elite ist doch ein gewaltiger. Aber durch seinen Aufstieg in die B-Klasse und guten Platzierungen in den U-23 Rennen u.a. auch in Luxemburg hat er den Grundstein für weitere Erfolge in 2004 gelegt. Die Saison 2004
beginnt naturgemäß mit dem Hallenradsport, also mit Kerstin
und Jenny. Karsten hat den Verein gewechselt und fährt nun für den VC Darmstadt. Im weiteren Verlauf der Saison stieg Karsten in die A-Klasse auf und konnte sich mit guten Ergebnissen in der U-23 Radbundesliga einen prima Platz einfahren. Des weiteren fuhr er erstmals in der Hessenauswahl das Weltcuprennen "Rund um den Henninger Turm" und belegte Platz 7 bei der Hessenmeisterschaft auf der Strasse. In 2005 macht Karsten
sein Abitur und wird versuchen, bei der U-23 weiter Fuss zu fassen. Sabine ist festes Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft und gewinnt für das Team Deutsche Weinstraße in der Frauenklasse als Juniorin in Wörth. Sie wurde vom BDR u.a. für die Gracia-Tour in Polen, die Thüringen-Rundfahrt, die Albstadt-Rundfahrt und die Tour de Ardeche in Frankreich für die Frauenklasse nominiert und konnte sich gut verkaufen. Ausserdem wurde Sie in ihrem letzten Jahr als Juniorin Deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren, Vizemeisterin im Bergfahren, belegte den 2. Platz in der Fiat-Rad-Bundesliga und wurde am Ende der Saison in der Rangliste des BDR auf Platz 1 geführt. Die Krönung ihrer Saison 2004 war die erneute Nominierung zu den Radweltmeisterschaften (Verona/Italien). Hier überzeugte sie im Einzelzeitfahren mit einem vierten Platz und im Strassenrennen mit einer vom Bundestrainer geforderten mannschaftsdienlichen Fahrweise. In 2005 fährt Sabine ihr erstes Jahr in der Frauenklasse und hat hierfür einen Vertrag bei der Equipe Nürnberger (weltbestes Profi-Frauenteam) unterschrieben.
|